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ÖAMTC: 160 Kinder in Hürm fit für den Schulweg gemacht

In der vergangenen Woche hat für tausende Schüler in Niederösterreich wieder die Schule begonnen. Für viele von ihnen stellt dabei der Schulweg eine besondere Herausforderung dar. Mit den ÖAMTC-Verkehrserziehungsprogrammen, die in Zusammenarbeit mit der Allgemeinden Unfallversicherungsanstalt (AUVA) kostenlos in Kindergärten und Schulen angeboten werden, sollen Kinder spielerisch und gezielt auf ihre sichere Teilnahme im Straßenverkehr vorbereitet werden. Am 13. September fanden die vier Programme "Das kleine Straßen 1x1", "Blick & Klick", "Hallo Auto" und "Top Rider" zeitgleich für 160 Kinder im Schulzentrum Hürm statt.

"Verkehrssicherheit ist ein ganz zentrales Thema im Unterricht. Unser Ziel ist es, die Kinder mit dem Thema Verkehrssicherheit bestmöglich vertraut zu machen", so Bildungsdirektor Johann Heuras beim Verkehrserziehungstag in Hürm. "Seitens der Bildungsdirektion legen wir auch großen Wert darauf, dass die Pädagoginnen und Pädagogen auf diesem Gebiet gut aus- und fortgebildet werden. In Fragen der Verkehrssicherheit sind ÖAMTC und AUVA ein besonders guter Partner."

Lernen durch Erleben – das Motto des Verkehrserziehungstages in Hürm

Speziell ausgebildete ÖAMTC-Experten zeigten den Kindern, wie man sich als Verkehrsteilnehmer sicher bewegt und riskanten Situationen im Straßenverkehr richtig begegnet. In den altersgerechten Kursen wurde den kleinen Teilnehmern beigebracht, worauf sie als Fußgänger und Fahrradfahrer, aber auch als Mitfahrer im Auto achten müssen und wie sie sich auf dem Schulweg richtig verhalten.

"Als Mobilitätsclub möchten wir einen Beitrag zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr leisten und sie ihr gesamtes Mobilitätsleben lang unterstützend begleiten", erzählte ÖAMTC-Landesdirektor Ernst Kloboucnik. "Das richtige Verhalten im Straßenverkehr kann gar nicht früh genug erlernt werden. Je früher wir Kindern beibringen, sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, desto achtsamer werden sie auch später als Erwachsene sein."

Allein im Jahr 2018 ereigneten sich österreichweit 570 Schulwegunfälle, bei denen zumindest ein Kind verletzt wurde. In Niederösterreich waren es 93 Schulweg-Unfälle mit Personenschaden. "Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher ist Präventionsarbeit vor allem im Schulwegbereich sinnvoll und wichtig. Die Kinder sollen dabei Spaß haben, vor allem soll aber hängen bleiben, dass Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität hat. Dass das gemeinsame Konzept gut angenommen wird, bestätigen die Zahlen der teilnehmenden Kinder über die vergangenen Jahrzehnte", ergänzte Präventions-Experte Bernd Toplak von der AUVA-Landesstelle Wien.

Seit 33 Jahren werden die kostenlosen Verkehrserziehungsprogramme von ÖAMTC Fahrtechnik und AUVA angeboten. Ihren Ursprung haben die Initiativen im Schuljahr 1986/87, als an den Volksschulen Theresienfeld und Gaming (NÖ) erstmals "Hallo Auto" über die Bühne ging. Im Laufe der Jahre wurden je Altersgruppe weitere Programme erarbeitet und angeboten. Die Trainings haben seither rund 2,9 Millionen Kinder und Jugendliche in ganz Österreich erreicht – allein in Niederösterreich nahmen rund 775.000 Kinder daran teil.

Foto: ÖAMTC/Mikes

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