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LH Mikl-Leitner: Bildungs- und Freizeitcampus Baden ist „Vorzeigemodell“

Mehrere Schulen an einem Standort

Im Zuge einer Pressekonferenz im Rathaus der Stadtgemeinde Baden wurde heute, Mittwoch, das Projekt „Bildungs- und Freizeitcampus Baden“ vorgestellt. Am Podium: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsdirektor Johann Heuras, der Badener Bürgermeister Stefan Szirucsek sowie der Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft Wolfgang Gleissner. Der neue Bildungscampus in Baden soll in Zukunft die bereits bestehenden Schulen Neue Mittelschule, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Allgemeine Sonderschule sowie eine Sporthalle an einem Standort zusammenfassen.

Das Thema Bildung, Ausbildung und Weiterbildung habe in Niederösterreich einen „großen Stellenwert“, hielt Landeshauptfrau Mikl-Leitner in ihrer Stellungnahme fest: „Dort, wo die Bildungsinfrastruktur passt, ist ein optimales Feld für die Zukunftschancen unserer Jugend geschaffen. Daher setzen wir auf den Ausbau der Infrastruktur und die Weiterentwicklung unserer Bildungsangebote.“

Die Stadt Baden haben in den letzten Jahren im Bildungsbereich viel investiert, verwies sie auf bereits erfolgte Investitionen in Kindergärten oder Volksschulen. Mit dem Projekt Bildungscampus Baden werde nun „der nächste Schritt gesetzt“ und „ein Vorzeigemodell“ geschaffen, zeigte sie sich überzeugt. Als wesentliche Vorteile des Projektes strich sie etwa die schulübergreifende Nutzung, die Erleichterung des Übertritts zwischen den Schulen sowie die dadurch entstehenden Synergien in der Ressourcennutzung hervor.

„Dieses Projekt hat Vorbildcharakter“ zeigte sich auch Bildungsdirektor Heuras überzeugt. Verschiedene Schultypen könnten hier zusammenarbeiten: „Die Zusammenarbeit und Vernetzung wird hier in den Mittelpunkt gerückt und mustergültig betrieben“. Der Campus schaffe die besten pädagogischen Voraussetzungen, gleichzeitig würden sich auch wesentliche Synergien ergeben, sprach er etwa die gemeinsame Nutzung von Hallen und Sälen an. Ein wesentlicher Vorteil sei auch, dass die Schülerinnen und Schüler auf diesem Campus unterschiedliche Bildungseinrichtungen „hautnah kennenlernen“ könnten, so der Bildungsdirektor. „Wir erwarten uns von dieser Campuslösung vor allem große Vorteile für unsere Kinder“, meinte Heuras in seiner Stellungnahme.

Der Badener Bürgermeister Stefan Szirucsek hielt fest: „Die Vielfalt moderner pädagogischer Konzepte an einem Standort eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Der neue Bildungs- und Freizeitcampus erhält neben den Schulen als Kernstück auch eine großzügig angelegte Turn-und Sporthalle. Davon werden Schülerinnen und Schüler, aber auch Badener Vereine profitieren, denen diese Sportanlage als Trainings-und Wettkampfort für die Jugendarbeit zur Verfügung stehen wird. Zudem werden Festsaal und Foyer für Proben und Konzerte unserer Musikschule oder der Badener Stadtmusik zur Verfügung stehen. Weitere Nutzungsmöglichkeiten werden noch geprüft. Ergänzt wird der Campus durch die Schaffung von Büroflächen für die Bildungsdirektion sowie Räumlichkeiten für Schulärzte und therapeutische Angebote, sodass in Baden ein moderner Bildungsstandort mit hohem Mehrwert entsteht.“

In Österreich gebe es rund 6.000 Schulen, davon 550 Bundesschulen und davon seien 330 bei der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), informierte deren Geschäftsführer Wolfgang Gleissner. In Baden finde man nun „eine ideale Situation“ für die Errichtung eines derartigen Bildungscampus vor, man könne hier „etwas schaffen, das zukunftsweisend ist“. Gleissner strich auch besonders die Verknüpfung von Bildung und Freizeit am künftigen Campus in Baden hervor: „Wir können hier synergetisch Räume und Infrastruktur nutzen.“ Eine Machbarkeitsstudie sei bereits aufgesetzt, nun werde ein Architekturwettbewerb ausgelobt, so der Geschäftsführer. Bis zur Fertigstellung des Projektes rechne man mit einem Zeitraum von rund fünf Jahren, so Gleissner.

 

Stellten das Projekt Bildungs- und Freizeitcampus Baden vor:
Bildungsdirektor Johann Heuras, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,
Bürgermeister Stefan Szirucsek und BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner (von links nach rechts).

© NLK

 

 

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